Vier-Quellen-Weg: Offizielle Teileröffnung am Nationalfeiertag 2011

Der Vier-Quellen-Weg ist am Nationalfeiertag 2011 mit einer kleinen Zeremonie auf dem Gotthardpass teileröffnet worden. Für den Prolog wurde die Wanderstrecke, die durch die Kantone Uri und Tessin führt und die Flüsse Reuss und Ticino umfasst bereit gestellt. Die offizielle Eröffnung des gesamten Vier-Quellen-Wegs ist auf den 1. August 2012 vorgesehen.

Der Wanderweg führt in fünf Etappen zu den Quellen des Vorderrheins, der Gotthardreuss, des Ticino und der Rhone. Der rund 90 km. umfassende Wanderweg ist aufgeteilt in die fünf Abschnitte: 1) Oberalp - Tomasee (Rheinquelle) – Maighelspass - Vermigelhütte; 2) Vermigelhütte – Sellapass – Gotthardpass; 3) Gotthardpass – Lucendropass (Reussquelle) – Pianseccohütte; 4) Pianseccohütte -  Nufenenpass (Quellgebiet des Ticino) – Obergesteln; 5) Obergesteln – Rhonegletscher (Quelle der Rhone) – Belvedère beim Furkapass. Der hochalpine Wanderweg  kann auch von Familien begangen werden und vermittelt vielfältige Kultur- Natur- und Wandererlebnisse im Gotthardmassiv, dem „Wasserschloss Europas“. Die Flüsse und Ströme der vier Quellen, die in diesem Gebiet entspringen, liefern rund 7% des Europäischen Trinkwassers.

Im Mittelpunkt der Feier, mit Ansprachen des Gemeindepräsidenten von Airolo, Franco Pedrini, des Urner Regierungsrat Josef Dittli, Vizepräsident der Stiftung Vier-Quellen-Weg und des Tessiner Staatsrats Norman Gobbi stehen eine stimmungsvolle Multimediapräsentation des Wanderweges sowie die Enthüllung des  Markierungssteins „Vier-Quellen-Weg“.

Initiant des Projektes ist Paul Dubacher aus Seedorf. Die Stiftung „Vier-Quellen-Weg“, unter dem Präsidium von Ständeratspräsident Hansheiri Inderkum setzt sich aus Vertretern der vier Kantone Uri, Graubünden, Tessin  und Wallis zusammen. Der Vier-Quellen-Weg ist auch ein Partnerprojekt von San Gottardo.

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