Gemeindeverantwortlichen informieren sich über Progetto San Gottardo

Rund 80 Gemeindepräsidentinnen und Gemeindepräsidenten sowie verantwortliche Gemeindevertreter sind am Donnerstag (29. April 2010) der Einladung des Regionenverbunds San Gottardo nach Andermatt gefolgt. Die Gemeindeverantwortlichen der Region Gotthard konnten sich bei erstklassigen Referaten aus erster Hand Informationen zum Progetto San Gottardo einholen und in Workshops mitdiskutieren.

Der Regionenverbund San Gottardo umfasst die Regionen Uri, Tre Valli, Goms und Surselva. Die vier Verantwortlichen Regionenleiter Matteo Baggi (Tre Valli), Präsident, Nationalrat Sep Cathomas (Surselva), Vizepräsident, Bernhard Imoberdorf (Goms) und Thomas Furger (Uri)  konnten die Gemeindeverantwortlichen aus erster Hand über das Progetto San Gottardo informieren und es damit stärker an der Basis verankern.
Rudolf Schiess, Ressortleiter Regional- und Raumordnungspolitik in der Direktion für Standortförderung beim SECO stellte in einer Zwischenbilanz fest, dass die Botschaft zur Neuen Regionalpolitik des Bundes noch nicht überall angekommen sei. Es gebe aber vielversprechende Programme und Projekte, die zielstrebig angegangen würden. Dazu zählte er auch das Progetto San Gottardo, das mit seinem interkantonalen Ansatz Pioniercharakter habe.

Projektleiter Jean-Daniel Mudry informierte die interessierten Gemeindeverantwortlichen über den Stand des Projektes aus der Sicht der Projektleitung.
Anschliessend stellten Leiter von internen Arbeitsgruppen und Partner ihre Arbeiten und Ziele zu den Arbeitsfeldern „Öffentlicher Verkehr“ (Hermann Alb),  „Freizeitmobilität“ (Dionys Hallenbarter, energieregion goms), „Umnutzung Armeeinfrastrukturen“ (Daniel Burckhardt) und „Tourismus“ (Benno Nager) detailliert vor.
In Workshops zu diesen Themen sowie zu den Potenzialen des Raums Gotthard und zur regionalen Identitätsbildung konnten sich die Gemeindeverantwortlichen selbst einbringen und mitdiskutieren.
Die Veranstaltung schloss mit dem Aufruf von Nationalrat Cathomas an die Tagungsteilnehmenden, zügig mitzuhelfen, dass das Projekt bereits in der ersten Phase (2008-2011) erfolgreich wird und entsprechend in die zweite NRP-Phase (2012-2015) geführt wird.

Die Präsentationen und Tagunsgunterlagen finden sie hier: