Alpmobil gewinnt Nachhaltigkeitspreis der touristischen Fachzeitschrift Travel One

Der erstmalig von der renommierten deutschen touristischen Fachzeitschrift Travel One verliehene Nachhaltigkeitspreis hat einen Schweizer Sieger. Das innovative Projekt für nachhaltige Mobilität in der Gotthardregion Alpmobil wurde am 2. September 2010 in Frankfurt am Main mit der begehrten Trophäe ausgezeichnet. Bei der von rund 150 Touristikern besuchten Preisverleihung in der Klassikstadt Frankfurt nahmen die glücklichen Dionys Hallenbarter und Roger Walther vom Verein Energieregion Goms den Preis für Alpmobil von Travel One Chefredakteur Christian Schmicke entgegen. Der Travel One Nachhaltigkeitspreis zeichnet touristische Projekte aus, die sich um die ökologische und soziale Bilanz verdient machen. Die 64 international eingereichten Bewerbungen aus allen Bereichen der Reisebranche wurden von einer hochkarätig besetzten Jury aus Wissenschaft und Touristik beurteilt.

Im Goms und im Haslital fiel Anfang Juli mit der Einrichtung von 31 Elektroautomietstationen der Startschuss für das Projekt „Alpmobil“. Das Projekt verfolgt das Ziel, nachhaltige Mobilität im Tourismus- und Freizeitverkehr rund um den Gotthard zu fördern und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen.

Am 2. September 2010 verlieh die renommierte touristische Fachzeitschrift Travel One in Frankfurt am Main zum ersten Mal den Nachhaltigkeitspreis für ökologisches und soziales Engagement. 64 internationale Unternehmen hatten ihre Bewerbungen eingereicht. Unter den Bewerbern war die gesamte Palette der Reisebranche mit Projekten vertreten: Veranstalter, Fluggesellschaften und Reedereien sowie Hotels und Touranbieter. Sie stellten sich einer hochkarätig besetzten neunköpfigen Jury aus der Touristik und Wissenschaft. Und es gibt einen Schweizer Sieger: Alpmobil. Dionys Hallenbarter und Roger Walther vom Verein Energieregion Goms nahmen den begehrten Preis für das Projekt mit nach Hause in die Schweiz. Platz zwei teilen sich der auf sanfte Mobilität setzende Zusammenschluss von Alpenorten Alpine Pearls sowie der in Frankreich in Partnerschaft mit dem World Wide Fund for Nature entstandene Ferienpark Center Parcs Moselle.

Ausgezeichnet wurde Alpmobil für die Idee, mit der Einrichtung von Elektroautomietstationen nachhaltige Mobilität im Tourismus- und Freizeitverkehr rund um den Gotthard zu fördern und eine entsprechende Infrastruktur zu schaffen. Seit dem Start der Pilotphase des Projekts Anfang Juli 2010 stehen im Goms und im Haslital rund 60 Elektrofahrzeuge des modernen Modells THINK für Urlaubsgäste zur Verfügung – flächendeckend verteilt über die beiden Urlaubsregionen und ideal, um die Gotthardregion umweltschonend zu erkunden. Die Autos können unter www.alpmobil.ch gemietet werden. Der Mietpreis beträgt rund 45 Euro (60 Schweizer Franken) für einen Tag. Die Kleinwagen bieten Platz für zwei Personen. Im Kofferraum lassen sich bequem Rucksäcke für eine Wanderung verstauen. Das Auto muss erst nach rund 120 Kilometern wieder Strom „tanken“. Ist die Batterie einmal leer, kann sie bequem bei einer Vermietstation, zum Beispiel bei einem Hotel, wiederaufgeladen werden.

Nach der Pilotphase soll in den nächsten Jahren ein ganzes Netz von Mietstationen rund um die Gotthard-Pässe entstehen.

Die Passlandschaft rund um die Gotthardregion lockt Jahr für Jahr Abertausende Feriengäste in die urwüchsige Alpenwelt. Zehn der schönsten Alpenpässe verbinden hier verschiedene Regionen und Täler, die sich allesamt dem naturnahen Tourismus verschrieben haben. Das Projekt „Alpmobil“ bietet Lösungen für eine nachhaltige Mobilität im Tourismus- und Freizeitverkehr rund um den Gotthard an. Die Umsetzung basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz, der alle Möglichkeiten der nachhaltigen Fortbewegung im Bereich Tourismus- und Freizeitmobilität beinhaltet.

Das Projekt knüpft damit an die Pionierzeit der Passfahrten an, will Mobilität wieder zu einem Abenteuer und dabei zu einem umweltfreundlichen Erlebnis machen. Ziel ist es, den Urlaubsgästen ein vielfältiges, umweltfreundliches und erlebnisreiches Transportsystem zur Verfügung zu stellen, das individuell oder auch als Arrangement genutzt werden kann. Ausgewählte Knotenpunkte (sogenannte movePOINTs) bilden ein zusammenhängendes Netz über die gesamte Region – so die Vision des Projekts. Diese movePOINTs arbeiten eng zusammen und bieten die Möglichkeit, verschiedene umweltfreundliche Fortbewegungsmittel zu mieten. Dort kann zum Beispiel von Elektroautos auf E-Bikes oder von Schusters Rappen auf den Zug umgestiegen werden.

Anfragen zum Projekt alpmobil (www.alpmobil.ch)
Dionys Hallenbarter dionyshallenbarter@hotmail.com
oder
Allgemeine Informationen zum Urlaubsland Schweiz gibt es im Internet unter www.MySwitzerland.com und unter der kostenfreien Rufnummer von Schweiz Tourismus 00800 100 200 30 mit persönlicher Beratung.