Sport- und Kulturcenter Fontauna in Disentis

Die Gemeinde Disentis/Mustér plant das jetzige Center da sport e cultura Disentis/Mustér aufzuwerten und das Angebot zu erweitern. Zusätzlich zur vorhandenen Dreifachturnhalle sowie Tennis- und Kletterhalle sollen Fitness-, Spinning- und Aerobic-Räume sowie eine neue Kletter- und Boulderanlage das Angebot vervielfältigen. Das Vorhaben wird durch das Programm San Gottardo 2020-2023 mit einem zinslosen Darlehen von 2 Millionen Franken und kantonalen Äquivalenzleistungen von rund 460 000 Franken unterstützt.

Das Projekt "Center Fontauna" hat für die Surselva und auch die Gotthardregion einen hohen touristischen und volkswirtschaftlichen Nutzen. Mit der witterungsunabhängigen Infrastruktur "Center Fontauna" wird die Transformation in eine Ganzjahresdestination unterstützt. Dies sichert touristische Arbeitsplätze und bringt zusätzliche Wertschöpfung in den Gotthardraum.

Beim Center Fontauna handelt es sich um eine multifunktionale Infrastruktur, welche sowohl von Touristen, wie auch Einheimischen genutzt wird. Der Gebäudekomplex mit seinen Aussenanlagen wurde im Jahr 1980 eröffnet und kontinuierlich erweitert. Nach 40 Jahren erfolgt eine Modernisierung und Neuausrichtung des Angebots.

In der direkten Nachbarschaft ist im Jahre 2018 das Catrina Resort eröffnet worden, welches durch die neu entstandene Bettenkapazität eine touristische Neuausrichtung des Center Fontauna ermöglicht. Durch das Bettenangebot sind neu grössere Veranstaltungen, Trainingslager etc. überhaupt erst möglich.

Im Rahmen eines Gesamtprojekts erfolgt eine touristische Inwertsetzung mit baulichen und organisatorischen Massnahmen, welche einen verstärkten Fokus auf Indoor- und Outdoor Freizeitangebote, Veranstaltungen (wie Tagungen und Kleinkongresse), ergänzend zu einem niederschwellig zugänglichen Sportangebot, legt. Dabei kommt dem Center Fontauna auch im Sinne eines Visitor Centers für die Gesamtdestination eine neue Rolle zu.

Projektträgerschaft
Gemeinde Disentis/Mustér

Unterstützung durch PSG
PSG unterstützt das Projekt mit

  • CHF 2 Mio. Bundesdarlehen 
  • CHF 460'058 à fonds perdu Beiträge